REBOOT Geschichte, Gegenwart und Visionen

LUCIA BACHNER, BENJAMIN BAHNSEN, MARTIN BINDER, RÜDIGER FRAUENHOFFER, ISABELLA GERSTNER, JAQUELINE HAMMER, HANS HÜBENER, JAN KÖCHERMANN, PAUL LUBITZ, SILKE MAROHN, LUCA MODICA, DANIELA MOHR, OLIVER ROSS, ANJA SCHEFFLER-REHSE, MAXILMILIAN STEUBL, HARALD STOFFERS, KATJA STOYE CETIN, YOUSSEF TABTI, MICHAEL WITTE, PETER WULF
Kuratiert von Peter Heidenwag
Projektraum Schönhauser
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Souterrain Pfefferberg, links
Pfefferwerk Stadtkultur, Berlin, Sept 15 – Okt 20, 2022

Raumansicht mit Werken von Isabella Gerstner, Jaqueline Hammer, Hans Hübner, Luca Modica, Maxilmilian Steubl, Harald Stoffers und Anton Suvorov INTERSPACE, Projektraum Schönhauser, Pfefferwerk Stadtkultur, Berlin 2022
Copyright Foto: Fred Dott
Raumansicht mit Werken von Isabella Gerstner, Jan Köchermann und Peter Wulf, INTERSPACE, Projektraum Schönhauser, Pfefferwerk Stadtkultur, Berlin 2022
Copyright Foto: Fred Dott
Raumansicht mit Werken von Isabella Gerstner und Youssef Tabti, INTERSPACE, Projektraum Schönhauser, Pfefferwerk Stadtkultur, Berlin 2022
Copyright Foto: Fred Dott
Lucia Bachner, Benjamin Bahnsen, Rüdiger Frauenhoffer, Paul Lubitz, Oliver Ross und Anja Scheffler-Rehse, INTERSPACE, Projektraum Schönhauser, Pfefferwerk Stadtkultur, Berlin 2022
Copyright Foto: Fred Dott
Aussenansicht Projektraum Schönhauser, INTERSPACE, Pfefferwerk Stadtkultur, Berlin 2022
Copyright Foto: Fred Dott

Eröffnung
15.09.2022 18 Uhr
Begrüßung: Stefan Hoffschröer, Geschäftsführer Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Einführung: Peter Heidenwag, Mitgründer und Künstlerischer Leiter Projektraum Schönhauser

20 Künstlerinnen planen und erstellen gemeinsam künstlerische Beiträge zur Geschichte, zur Gegenwart und zu möglichen Visionen eines neuen Atelier- und Ausstellungsraums eines ehemaligen Clubs im Souterrain des Pfefferbergs. Im Rahmen einer historischen Auseinandersetzung mit dem gesamten Areal, seinen vielseitigen Orten, Objekten, Außen- und Innenbereichen entwickeln die eingeladenen Künstlerinnen Fragestellungen und Bezüge zum Pfefferberg neu und beantworten diese in Form zu konzipierender und umzusetzender Beiträge in allen Ausdrucks- und Produktionsformen der Kunst und Kultur. Dies schließt spezifische Gegebenheiten wie z.B. geschichtsschreibende und veränderte Architektur und Funktionen sowie die wechselnden Nutzungen und Akteure einschließlich deren Bedeutung seit Beginn der Geschichte des Pfefferbergs 1841 ein.
Die dabei entstehenden Betrachtungsweisen auf die vielfältige Geschichte, die Gegenwart sowie vergangene oder zukünftige Visionen des Pfefferbergs einschließlich seiner Akteure dienen als lebendiger Zeitspiegel der Berliner Stadtgeschichte und Gesellschaft.
Die künstlerischen Positionen werden durch architektonische Innenraumvisionen ergänzt, die von Studierenden der Hochschule Darmstadt im Rahmen des Kooperationsworkshops „Ex-Bassy“ entwickelt wurden.
Der englischeTitel reboot steht dabei sinnbildlich für das „Wieder-Hochfahren“ historischer Artefakte in neuem Gewand. reboot ist dem aktuellen Rohbau als historische Momentaufnahme und Dokumentation der Räumlichkeiten sowie dem Auftakt des Projekts vor der geplanten Sanierung der Räumlichkeiten gewidmet. Darüber, dass Künstlerinnen gemeinsam im vorgesehenen Ausstellungskontext Beiträge planen und umsetzen können, ohne dass dabei explizit auf inklusive oder private Aspekte wie die der Beeinträchtigung aufmerksam gemacht wird, rücken diese unnötig differenzierenden Perspektiven in den Hintergrund. Dadurch können alle beteiligten Künstler*innen in ihrer künstlerischen Entwicklung selbstbestimmt tätig und persönlich wahrgenommen werden.

Finissage
20.10.2022, 18 Uhr
Künstlergespräch
06.10.2022, 18 Uhr
Öffnungszeiten
Do – Sa 15 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung
Führungen
21.09., 27.09, 13.10.2022
jeweils 18 Uhr
Performance
Christoph Dettmeier 07.10.2022, 19:30 Uhr

Dank an Stiftung Pfefferwerk